Die Basis
Wer leitet die Gruppe?
Wir sind ein Team aus ehrenamtlich Tätigen aus dem direkten ADHS-Umfeld. Vor nunmehr 20 Jahren sind wir zu zweit als Mütter betroffener Kinder gestartet. Über die Zeit sind wir gewachsen und heute eine bunte Mischung für Eltern, junge Betroffene, Erwachsene, Angehörige und Interessierte.
Wer kann Mitglied werden?
Eine „Mitgliedschaft“ im rechtlichen Sinne gibt es bei uns nicht. Du bist herzlich eingeladen, an unseren Treffen teilzunehmen. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht – eine vorherige Anmeldung ist jedoch wichtig für unsere Planung.
Was sind die Ziele der Gruppe?
Wir möchten Informationen rund um das Thema AD(H)S bündeln und Menschen zusammenbringen. Ziel ist es, dass jede(r) vom Erfahrungsaustausch profitiert und mit neuen Strategien (und einem besseren Gefühl) nach Hause geht.
Der Ablauf
Wie laufen die Gruppen ab?
Ehrlich gesagt: Die Gruppe läuft nicht wirklich „ab“ – wir sind ja schließlich bei der ADHS-Selbsthilfe! ;-)
Aber falls du den zeitlichen Rahmen meinst: Die Abende beginnen um 19:00 Uhr und dauern ca. 2 Stunden. Wir bieten meist im Wechsel Gesprächsabende (offener Austausch) und Themenabende (mit Referenten) an.
Wann sollte ich einsteigen?
Der beste Zeitpunkt ist generell immer. Manch einer kommt nur ein paar Mal, wenn es gerade brennt, andere sind konstant dabei. Diese Mischung aus neuen Impulsen und festen Ankern macht unsere Gruppe erst richtig lebendig.
Wo finden die Treffen statt?
Wir treffen uns im Pfarrheim St. Bonifatius, Bonifatiusstraße 18, 45768 Marl.
Menschliches & Gefühle
Hat AD(H)S nur Schattenseiten?
Ganz klar: Nein! Sicher, die sozialen Herausforderungen sind real, aber AD(H)Sler haben oft einen enormen Gerechtigkeitssinn, setzen sich mutig für andere ein und sind unglaublich kreative Köpfe. Wir wollen Fähigkeiten fördern, statt nur auf Fehler zu fokussieren.
Wie wird miteinander kommuniziert?
Verschwiegenheit ist unser höchstes Gut. Was im Raum besprochen wird, bleibt im Raum. Darauf kann sich jede(r) zu 100% verlassen. Nur so ist ein wirklich offener Austausch möglich. Wenn du uns außerhalb der Treffen erreichen willst, schreib uns am besten eine Mail.
Mit welchen Gefühlen kommen Betroffene?
Neugier, Angst, Scham, Verzweiflung, Unsicherheit... aber auch Mut und Zuversicht.
Es gibt kein Gefühl, das bei uns keinen Platz hat. Das Wichtigste ist die Erkenntnis: „Ich bin nicht alleine.“
Warum ist Selbsthilfe so hilfreich?
Weil man Gleichgesinnte trifft. Der Austausch eröffnet neue Sichtweisen und Handlungsstrategien. Manchmal reicht es auch schon, sich den persönlichen Frust einfach mal von der Seele zu reden, um wieder neue Energie für den Alltag zu tanken.
Hinter den Kulissen
Was sind eure größten Herausforderungen?
Allen gerecht zu werden ist schwer. Aber die größte Hürde ist es, neue Ehrenamtliche zu finden. Wir brauchen dringend Hilfe – egal ob als Moderator oder als rettender Anker, wenn mal jemand im Stau steht oder ADHS-mäßig den Termin schlichtweg falsch eingetragen hat ;-)
Deine Frage war nicht dabei?
Wenn du weitere Fragen hast oder unsicher bist, melde dich einfach direkt bei uns. Wir beißen nicht!